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Die Diagnostik von Erkrankungen der Schilddrüse
Die Schilddrüse produziert in Abhängigkeit von Jod die
Schilddrüsenhormone. Ein übergroßes Wachstum der Drüse ist der so
genannte Kropf, in dessen Folge die Patienten Schluckstörungen und
teilweise Atemnot bemerken. Eine Überfunktion äußert sich in Schwitzen, Unruhe,
Schlafstörungen und vielen anderen - teils unspezifischen - Symptomen.
Durch Ultraschalldiagnostik können Vergrößerungen und
Knoten erkannt werden. Bei Reihenuntersuchungen fanden wir bei jedem dritten
Patienten eine Veränderung, die vorher nicht bekannt war. Nuklearmedizinische Darstellungen (Szintigrafien) zeigen
die Aktivität von Knoten. Laboruntersuchungen geben weitere Hinweise auf Über-
oder Unterfunktion.
Die Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse
Viele Erkrankungen der Schilddrüse können mit Tabletten
(zum Beispiel mit Schilddrüsenhormonen oder Jod) behandelt werden. Eine
Überfunktion bei nicht vergrößerter Schilddrüse und ohne weitere
Knoten kann mit einer so genannten Radiojodtherapie behandelt werden. Bei
vergrößerter Schilddrüse mit knotigen Veränderungen oder
szintigrafisch "kalten Knoten" ist die
Operation
die Methode der Wahl.
Schilddrüsenoperation
endoskopische
Schilddrüsenoperation
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