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DDr. Kai Witzel ist
Proktologe und qualifiziertes Mitglied des
Berufsverbandes der Coloproktologen
Deutschlands
und ist durch spezielle Ausbildung in diesem Bereich zur
Führung der Bezeichnung Koloproktologe (BCD) berechtigt.
Weiterhin besitzt er als einer von 5 Ärzten in Hessen die volle
Weiterbildungsermächtigung der
Landesärztekammer Hessen für Fachärzte zur Ausbildung zum Proktologen.
Die Spezialisierung
Proktologie ist eine Vertiefung der Kenntnisse der Erkennung und
Behandlung von Erkrankungen des Enddarmes.
Das häufigste Problem in der Enddarmregion
sind Hämorrhoiden.
Hämorrhoiden sind
krankhaft vergrößerte Blutgefäßpolster am
Enddarm. Sie bleiben oft lange unentdeckt. Erst bei Stauung oder Vergrößerung führen sie zu Problemen wie
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Jucken und Nässen im
Enddarmbereich
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gelegentlich akute Schmerzen bei einer
Thrombose in einem Hämorrhoidalknoten
-
starkes Hervortreten
des Hämorrhoidalknotens aus dem Analkanal
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Blutungen
Eine Operation ist nur
selten erforderlich. Meist hilft eine mehrmalige Verödung (Sklerosierung) oder das
Abbinden mit kleinen Gummiringen (Ligatur). Vorübergehend lässt sich das
Hämorrhoidalleiden auch mit Cremes oder Zäpfchen lindern.
Je nach Ausprägung teilt man die Erkrankung
in vier Stadien ein. Erst- und zweitgradige Befunde werden ohne Operation
behandelt. Hier wird die Verödung oder die Gummibandligatur mit
Unterstützung von Salben angewendet. Je nach Befund stehen hier
zahlreiche differenzierte Verfahren zur Verfügung.
Ab Stadium drei ist die Operation
fast immer unumgänglich. Vor einer Operation ist immer eine zumindest teilweise
Darmspiegelung notwendig um sicherzustellen, dass die Ursache für die
Beschwerden oder die Blutung nicht tiefer im Darm liegt.
Einzelne oder auch
mehrere Hämorrhoidalknoten können ausgeschnitten und ausgeschält werden.
Die blutversorgenden Adern werden unterbunden und die Enddarmschleimhaut
wieder mit einem selbst auflösenden Faden verschlossen.
Bei sehr ausgeprägten
Hämorrhoiden kann auch die so genannte Stapleroperation
erfolgen. Hierbei wird ein Teil der Enddarmschleimhaut im kompletten
Umfang ausgestanzt und automatisch mit einer Klammernahtreihe
verschlossen.
Der differenzierte
Einsatz aller zur Verfügung stehenden Methoden optimiert die Ergebnisse
und Ihre Zufriedenheit mit der Behandlung.
Abszesse und Fisteln
Entzündliche Eiteransammlungen, so genannte
Abszesse, treten gerade in der Region des Enddarms häufig auf. Die angemessene
Behandlung ist immer die operative Eröffnung der Höhle, damit der Eiter
abfließen kann mit
nachfolgend offener Wundbehandlung. Fast immer treten diese Abszesse im
Zusammenhang mit kleinen
Gängen (Fisteln) im Enddarm auf, so dass oftmals eine
differenzierte Therapie und Fistelbehandlung notwendig ist. Sonst
kommt es immer wieder zu erneuten Abszessen und damit zu möglichen
Schließmuskelschäden.
Analekzem
Die Ursachen dieses juckender
Hautausschlages in der Region des Schließmuskels sind fast immer
Hämorrhoiden. Entscheidend ist also die Beseitigung dieser
Grunderkrankung. Eine schnelle Abheilung des Ekzems kann meist durch
entsprechende Analhygiene, Sitzbäder oder Cremes als zusätzliche
Heilungsmaßnahmen erreicht werden. Gelegentlich müssen Allergien mit
speziellen Hauttests als Krankheitsursache ausgeschlossen werden.
Analfissur
Hierbei handelt es sich um einen akuten oder
chronischen Einriss der Schleimhaut des Enddarms. Oft treten mehrere
Stunden dauernde starke Schmerzen - meist nach dem Stuhlgang - auf. Eine
frisch aufgetretene Fissur kann meist erfolgreich mit Salben behandelt
werden.
Eine chronische, also mindestens über Wochen
bestehende Analfissur kann zu Fisteln und auch zur Schädigung des
Schließmuskels führen. Die chronische Fissur muss in der Regel operiert
werden.
Analvenenthrombose
Hierbei handelt es sich um meist akut auftretende
Blutgerinnsel m äußeren Rand des Enddarmkanals. Fälschlich werden sie
oft "äußere Hämorrhoiden" genannt. Auch hier ist eine Operation
mitunter
unumgänglich.
Marisken
Marisken sind schmerzlose Hautläppchen am
äußeren Enddarmkanal. Sie können die Analhygiene
erschweren und sind oft Ursache eines Analekzems. Oft treten sie
gemeinsam mit Hämorrhoiden auf.
Analbleaching
Die Mode des so genannten Analbleaching, also
der Aufhellung der Haut im Bereich des Anus kommt aus den USA.
In Deutschland steigen die Anfragen für Wünsche nach dieser
Aufhellung. Aufgrund der außerordentlichen Empfindlichkeit
dieser Körperregion empfehlen wir die Indikationsstellung und
Durchführung ausschließlich nach proktologisch-fachärztlicher
Beratung.
Dopplersonografische Hämorrhoidopexie
Mit der HAL-Methode wird eine so genannte Hämorrhoiden
Arterien Ligatur durchgeführt. Sie eignet sich bei weniger
ausgeprägten Befunden. Es ist sinnvoll diese Methode mit einer
Raffung, einer so genannter Hämorrhoidopexie zu verbinden.

Darstellung des Prinzips der H.A.L.-Methode mit
Ultraschall-Doppler
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